Toyota ruft in den USA 105.794 Hybridversionen des Land Cruiser der Modelljahre 2024 bis 2026 zurück. Grund ist eine mögliche Schwachstelle an einer Verbindung der Kraftstoffleitung. Löst sich die Verbindung, kann Kraftstoff austreten und auf heiße Motorteile gelangen – dadurch besteht Brandgefahr.
Welche Land-Cruiser-Modelle sind betroffen? Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA leitet den Rückruf. Toyota schätzt, dass der Fertigungsfehler bei etwa einem Prozent der betroffenen Fahrzeuge vorliegt. Auch wenn kein Problem vorliegt, liegt kein Fahrzeug ein Defekt vor; Alle Fahrzeuge im Rückrufumfang sollen jedoch geprüft werden.
Was verursacht das mögliche Kraftstoffleck?
Ein Kunststoff-Kraftstoffrohr ist über eine Verbindung mit einer Metallleitung verbunden. Ein Halteclip soll diese Verbindung sichern. Kann der Clip die Leitungen nicht dauerhaft festhalten, kann sich die Verbindung lösen und Kraftstoff nach außen gelangen. Trifft ausgetretener Kraftstoff auf heiße Motorkomponenten, kann sich ein Brand entwickeln.
Was sollten Halterinnen und Halter tun?
Rückrufstatus prüfen: Die Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN) bei Toyota oder über die zuständige
- zusätzliche Sicherungsklemme an Reparaturen sind nach den vorliegenden Angaben kostenlos. Bei Kraftstoffgeruch oder sichtbarem Austritt sollten Betroffene den Motor nicht weiter betreiben und sich an Toyota bzw. einen Pannendienst wenden.
- Toyota ruft weltweit 105.000 Land Cruiser zurück: Ein möglicher Kurzschluss kann einen Brand auslösen. Betroffene Modelle und Hintergründe im Überblick.
Warum ruft Toyota auch Fahrzeuge ohne bekannte Deektif zurück?
Der Rückruf erfasst alle Fahrzeuge, die anhand von Modelljahr und Produktionszeitraum in Frage kommen. In diesem Fall ist der Einsatz einer neuen Technologie nicht erforderlich. So lässt sich das Risiko eines Kraftstofflecks reduzieren, bevor es zu einer Marke kommt.

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